die obligatorischen Neujahrsvorsätze

Ja, ja zum Jahresanfang darf ein solcher Post einfach nicht fehlen und daher bekenne ich: Ja, auch ich habe Vorsätze fürs neue Jahr.

Also betrachten wir das nüchtern: Abnehmen durch Sport und achtsame Ernährung und Programmieren lernen. Und obwohl ich auf eine langjährige Frustrationserfahrung mit dem Abnehm-vorsatz zurück blicke, bekomme ich dieses Jahr eher bei zweiterem Schnappatmung, was im Umkehrschluss bedeutet, dass ich mir um das Abnehmen weniger Sorgen mache, als um das Programmieren. Ich arme Irre! 🙂

Zu beiden Vorsätzen ein Wort:

1. Abnehmen: Will jeder, oder es soll jeder oder es soll jeder wollen, der nicht wie Kate Moss aussieht (polemisch gesprochen). So ist das nicht richtig und vor allem ist es nicht so bei mir. Ich habe einfach vor Weihnachten meine ganze persönliche Schallgrenze überschritten und will nicht, dass ich mich weiter dergestalt vermehre. Punkt. Auch wenn ich den Satz meines Lieblingskomikers Jochen Malmsheimer immer noch großartig finde: „Wenn Gutes mehr wird, kann ich daran nichts schlechtes finden.“

Wichtig für den Erfolg der Mission ist aber, dass das Umfeld einem nicht in die eh schon viel zu dünne Suppe spuckt, in dem man immer hört, was man alles gegessen hat, oder was man grade isst. Besonders schön: „Weißt du, wie viel Zucker, Fett, Kohlehydrate das hat, was du da grad isst?“. Antwort: „Jap, weiß ich.“ Und das ist keineswegs eine Trotzreaktion oder gar Unvernunft. Was gerade das Umfeld jedoch einfach mal verstehen sollte, ist: Es kommt nicht auf eine möglichst brachiale Umstellung und den Verzicht auf alles Ungesunde für immer an, sondern um eine möglichst durchdachte und langsame Umstellung der Ernährung, damit sie dauerhaft wirken kann. Wenn ich vorher abends 2-3 Scheiben Weißbrot mit Käse, Schinken und nem Glas Cola dazu esse und dann meinetwegen eine Vollkornscheibe mit Käse esse, ist es vollkommen unsinnig, das Fett im Käse zu kritisieren. Wichtig ist, wie viele Kalorien/Fett/Kohlehydrate ich im Vergleich zu vorher nicht mehr zu mir nehme. Und im Vergleich weiß das eh nur der Betroffene selbst, ob das im Vergleich zu vorherigen Mahlzeiten jetzt eine Verbesserung ist, oder ob nicht. Daher- einfach mal machen lassen und sehen, was es wird. 🙂 Merkt euch einfach eins: „Dicke“ Menschen `leiden` unter sich selbst und ihrer Unzufriedenheit am meisten und sie wollen etwas ändern: Unterstützt den Willen und hört auf rumzustänkern.

2. Ich habe während meiner Fortbildung mit dem Programmieren angefangen und offengestanden wundere ich mich darüber, dass der Schreibtisch zum Ende dieses Kursteils ohne nennenswerte Beschädigungen überstanden hat. Programmieren lief „damals“, also vor 4 Monaten, so ab: Man tippt ein Code-Schnibbselchen, dass total einfache Dinge machen soll, wie zum Beispiel eine zufällige Zahl zwischen 1 und 10 auszugeben. Man ist total guter Dinge, denn man hat ja alles bedacht, was es zu bedenken gab- denkt man. Das Problem fängt dann an, wenn der Nutzer sich entschließt das ganze mit F5 „abzuschicken“, auf das es seinen Dienst tue. Und was ist das Ergebnis ein „Traceback“…was auf deutsch bedeutet : „Ätsch, lieber Nutzer, ist ja niedlich, dass du versuchst, mir zu erklären, wie ich das zu machen habe und was dabei rauskommt. Aber leider hast du irgendwo was kleines vergessen. Was das ist, musste aber selbst rausfinden…… Nagut, ich bin ja kein Un-computer, ich sag dir die Zeile in der du Mist gebaut hast. Viel Spaß beim suchen“. Und für gewöhnlich ist das ein mistiges Semikolon, das einfach nicht da ist, wo es sein sollte.
Da die Arbeitswelt aber offensichtlich Programmierer gebrauchen kann- wobei mir unbegreiflich ist, warum sie nicht mehr Fachleute für angewandte Goethe-istik oder Shakespeare-tum brauchen können- habe ich nun beschlossen, mir weitere Kenntnisse in Python anzueignen.

Wir hören uns diesbezüglich in ca. 350 Tagen wieder. Ich bin gespannt. 🙂

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s