Sind die Daten meine Daten oder gehören sie Google?! Hmmm. .

Die meisten werden sagen: „Klar, sind das meine Daten“. Tjaha, aber handeln wir auch so? Wisst ihr noch, wo ihr überall Hobbies, Lieblingsbücher, Adressen, Bankverbindungen, Geburtstage, Vor- und Nachnamen eingegeben habt? Oder was ihr alles schon Gegoogelt habt und wie viel Google heute noch davon weiß? ….Na, seht ihr.

Es gilt den Blick etwas zu schärfen. Und zwar mal fernab von politisierten Phrasen, sondern was ihr ganz konkret tun könnt, um euren Kram zu schützen.

Achtet drauf, was ihr im Netz tut und was ihr postet. Welche Daten ihr freigebt, auch wenn man so lakonisch denken mag „na und, was nützt es xy wenn er weiß, wann ich wo war“ oder „ich hab nix zu verbergen und bin eh ganz langweilig“. Bedenkt, dass Daten weitergereicht werden und das ihr insbesondere auch wenn ihr von euch denkt, dass es langweilig wäre, euch zu bespitzeln, ihr jede Kommunikation mit dritten damit einschließt. Abgesehen davon, dass es das Umfeld sicher nicht nett findet, als „langweilig“ bezeichnet zu werden, ist es ja sicher durchaus relevant, ob es die Bespitzeler zu interessieren hat, was ihr mit anderen austauscht. Man stellt sich ja schließlich auch nicht auf die Straße und brüllt aus vollem Leib : “ Ich war grad beim Arzt. Iist doch keine Syphilis. Aber dafür hab ich grad ein Steak gegessen.“ Warum sollte man das also im Netz tun, nur weil irgendeine Webseite das total nett findet, „etwas mehr zu wissen, um dir schneller „“““Freunde „“““ zu beschaffen?

Okay, okay..ich pack die Polemie-Keule ein und möchte euch nur alternativen aufzeigen, die eure Privatsphäre besser schützen.

  1. Verwendet statt Google  die Suchmaschine Duck Duck go.
    Wo ist da der Unterschied zu Google? Ist doch alles das gleiche Internet, mag man sich fragen. Jaahaaa, das stimmt schon. Nur speichert Duck Duck Go nicht deiner Suchen und bietet dir ganz nebenbei kontextgesteuerte (also auf deinen Suchbegriff passende) Werbung ein. Und zwar auf vielen Seiten, die du nachher ansteuerst, wirst du Werbung finden, von Begriffen die du „gegoogelt “ hast. Das Google das aus lauter Servicegedanken speichert und auswählt, ist sicher nicht der Fall, oder?!
  2. WhatsApp ist der „neue heiße Scheiß“, wie man im Pott so schön sagt. Doch leider leider, will Whatsapp auch viel mehr von dir, aber es fragt ja noch nicht mal nach ner Freigabe deinerseits. Das niedliche kleine Ding schickt einfach Namen und Telefonnummern im Klartext über Server, wo diese ohne große Probleme abgegriffen werden können. Also wissen eine Menge Leute /Firmen mit wem du gestern /letzte Woche über was wieoft geschrieben hast. Wenn man das nicht will sollte man zu Threema wechseln. Diese verschlüsseln die Nachrichten und speichern diese nur während der Übermittlung im Arbeitsspeicher der Server. Nach der erfolgreichen Übermittlung werden die Nachrichten gelöscht.
    Noch eine Alternative zu WhatsApp: Kauft euch ein Handy, was nicht Smartphone heißt und damit nicht internetfähig ist. Dann habt ihr nämlich ein Gerät weniger, dessen Sende- und Weiterleitungsservices ihr im Auge behalten müsst.

Diese Liste wird bei Gelegenheit fortgeführt.  Ums auf den Punkt zu bringen:
Seid kritisch mit euren Daten und kümmert euch darum, dass eure Daten, eure Daten bleiben und schaut nach Alternativen. Klar ist das erstmal beschwerlich, aber schlußendlich hat man sich auch an Google gewöhnt. Das geht auch mit jeder anderen Oberfläche und Programm, wenn man sich mal Gedanken über seine Prioritäten macht und sich dazu entscheidet wieder der Herr über seine Daten sein zu wollen.

Hier also noch mal etwas bildhafter:

Google  —> Duck Duck Go

WhatsAPP —>  Threema

Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren gesunden Menschenverstand. 🙂
Bleibt sauber,

eure Kaylee

 

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Ein Kommentar zu “Sind die Daten meine Daten oder gehören sie Google?! Hmmm. .

  1. […] hab hier ja schon begonnen, Alternativen zu den gängigen Lösungen im Internet aufzulisten. Da diese Liste […]

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