Anti-Apathie-Versuch

Servus, ich habe mich einem do-it-yourself Versuch unterzogen, der gegen allgemeine Antriebslosigkeit aufgrund von fehlender Erwerbstätigkeit helfen soll.

Der Versuchsaufbau ist schnell erklärt: In unserem Internetzugang ist eine Sperre eingebaut, die das Internet nun nur zwischen 16 und 24 Uhr freigibt. Damit soll stundenlangem Scrollen und Lesen von Unwichtigem und somit vertaner Lebenszeit entgegen gewirkt werden.

Wobei ich allerdings bemerken muss, dass ich vorher auch nicht 23 Stunden am Tag „vor der Kiste “ gehockt hab und Zeugs gelesen hab- also mal wirklich. Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Dinge, die produktiv waren (wie basteln, nähen, Chaos in Schränken beseitigen (was einen immer stört, wo man aber nie ran geht)) doch erschreckend gering vorhanden waren, und das ohne das ich mir einer Schuld bewusst war. Die Zeit ging halt ins Land. Aber der Sinn des Lebens kann ja nun nicht darin bestehen, möglichst viele unfertige/halb angefangene Dinge anzuhäufen. Daher der Selbstversuch…

Ergebnis (nach nun mehr 2 Wochen): Ist interessant. Ich stelle fest, dass ich höchstens 2 Stunden wirklich im Netz verbringe. Wenn das Internet um 16 Uhr angeht, bin ich spätestens um 18 Uhr total genervt von dem ganzen Kram, der da so steht. Natürlich abgesehen von interessanten Blogs zum Thema „Nähen & Co“. Mit Krams sind so  Klatsch und Tratschgeschichten, oder auch überhaupt alles was mit Fußball zu tun hat, gemeint. Die Produktivität hat sich gesteigert und ich bin aus dem Zombiemodus erwacht, in dem man sich notgedrungen wiederfindet. Es gibt auch Tage, wo ich schon ein bisschen drauf warte, dass es 16 Uhr wird, aber eigentlich nur, weil ich grad ein paar Bewerbungen draußen hab, und denke/ hoffe, dass da was positives zurück kommen könnte.
Wenn die Emails gecheckt sind, dann ist das alles auch schon wieder „business as usual“. 🙂 Die Emails sind überhaupt das einzige was mir am Rechner fehlt, kann ich sagen.

Fazit: Der Versuch läuft noch weiter. Sollten sich neue Erkenntnisse ergeben, werd ich sie euch sagen. Alles in Allem kann ich sagen, dass es nicht schadet, auch mal bewußt offline zu gehen und alte Hobbies wieder aufleben zu lassen.

Schöne Grüße, eure Kaylee.

 

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