Eigentlich unbegreiflich…

Ich habe von meinem Mann ein Lied zu hören bekommen, das ich einfach großartig finde. Hierbei handelt es sich um „Der Tag wird kommen “ von Marcus Wiebusch, denn einige wahrscheinlich von Kettcar kennen dürften.

Hier ist der Link, zum selber anhören, denn sonst könnt ihr mir ja nicht folgen (das ist ja so schon schwer genug 🙂 ).

Im Video und im Lied geht es um Homophobie beim Fußball und den Druck der auf schwule Fußballspieler seitens der Vereine und der Medien aufgebaut wird.

Mich hat es schon gewundert, als sich Markus Hitzelsberger geoutet hat und verhältnismäßig lang in den Medien durchgehechelt wurde. Ich hab mich damals gefragt „Ja – und wo ist jetzt bitte die Meldung?“. Nicht, dass ich das vorher schon gewusst oder geahnt hätte. Um ehrlich zu sein, hatte ich den Namen vorher überhaupt nicht einordnen können. Nichtsdestoweniger verstehe ich den Aufriss um dieses Thema überhaupt nicht. Der ist schwul und spielt Fußball. Wenn er das gut macht, soll er damit Geld verdienen und wenn er es schlecht macht, eben nicht. Das ist aber auch das einzige, was einen Fußballer ausmacht. Daher ist mir die Problematik an der Stelle überhaupt nicht klar.

Sicher, es gibt die „“richtigen““ Männer (wobei erstmal zu klären wäre, was sie von den „““falschen“““ unterscheidet,gell ), die das Wort schwul nicht in einem Satz mit Fußball hören wollen. Ja, meine Güte, dann baut euch doch´ ne Zeitmaschine und reist in die graue Vorzeit, wo man sich noch weinend in den Sand setzen konnte, wenn man zu dösig war, das Spiel zu verstehen. Sich  in der heutigen Zeit über Homosexualität zu beschweren, ist doch wirklich lächerlich. Wenn sich nun einer hinstellen würde und würde sagen: „Der hat blonde Haare, der ist nicht für den Fußballsport geeignet, weil diese Haarfarbe nicht in die Vorbildfunktion für den Sport passt“, würde sich jeder normale Mensch an den Kopf packen und sich nur noch über die Dummheit wundern. Ebenso ist es bei der Homosexualität im Sport: Jemand ist halt homosexuell oder nicht. Ende! Das sagt überhaupt nichts über die Qualifikation für einen Sport oder gar die Männlichkeit aus.

Im Gegenteil: Hoffentlich folgen möglichst viele dem Beispiel von Markus Hitzelsberger, um der nachfolgenden Generation zu zeigen, dass an ihrer sexuellen Orientierung kein Makel zu finden ist und der Sport, das tut, was er sich schon seit Jahrzehnten auf die Fahnen schreibt: nämlich die Menschen zueinander zu bringen. In der Hoffnung, dass die anderen homophoben, ewig-gestrigen Vollpfosten irgendwann verstummen!

Eure Kaylee

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