Motivationsschub gefällig?

Ich bin ja eh ein großer Freund von schlauen Zitaten und auch anderen Motivationshilfen, wie zum Beispiel epischer Musik.
Es gab mal einen doofen-schlauen Spruch „Alles ist möglich, wenn nur der Fluch der Karibik-Soundtrack im Hintergrund läuft“. Das ist natürlich total flach. Aber es gibt schon Musikstücke, die auf jeden Fall bei mir wahre Wunder vollbringen, wenn ich mal einen Durchhänger habe.

Hier möchte ich euch eine nicht vollständige Liste von Motivationsvideos und Musikstücken zeigen, die bei mir Wirkung gezeigt haben.

Epische Musik von „Two Steps from Hell“ kann ich auf jeden Fall empfehlen.
Das ist eine Musikfirma die u.a. Soundtracks für Filme und Computerspiele macht.
Einige davon sind einfach fantastisch…für den Fall das einem die Fanfaren von Rocky I-XXI mal auf den Sender gehen.

Two steps from Hell- Heart of Courage

oder auch
Two Steps from Hell- Victory

 

Viel Spaß damit  & Keep going!!!

 

Der Rassist in uns – Wo fängt Rassismus an?

Hallo ihr lieben!
Diesen Beitrag lege ich euch wärmstens ans Herz. Hier seht ihr mal wie einfach Rassismus funktioniert und welche dusseligen und gefährlichen Vorurteile unseren Alltag prägen und wie verletztend Rassismus auch in kleinen Dosen ist. Es ist bedrückend und entlarvend, aber auch sehr heilsam.  Hoffentlich kommt es durch solche Versuche zum Umdenken in einigen Köpfen, die immernoch“ den Türken“ verurteilen, den Döner gern essen und trotzdem „kein Problem mit Ausländern“ haben.

Daher teile ich diesen Beitrag und würde mich freuen, wenn ihr euch den Beitrag nicht nur selbst anseht, sondern mit euren Freunden und Verwandten drüber sprecht.

Der Rassist in uns – Der Rassist in uns – ZDFmediathek – ZDF Mediathek.

 

 

▶ Die Anstalt: TTIP, Steueroasen, Starbucks, Amazon, Apple und NSA/BND – YouTube

Wer schon keine Zeitung liest, sollte die Anstalt schauen. Dann kriegt man alles was, man wirklich wissen muss….wenn man die Satire mental „rausfiltert“, wird es verdammt bitter.

Claus von Wagner und Max Uthoff sind einfach großartig.

▶ Die Anstalt: TTIP, Steueroasen, Starbucks, Amazon, Apple und NSA/BND – YouTube.

Hier die Sendung der Anstalt, die von verschiedenen Chefredakteuren mit viel Mühe verklagt wurde, weil angeblich die Unabhängigkeit der Medienwelt angezweifelt wurde. Ja, das wäre natürlich schlecht, wenn die Menschen nun in der Deutschländer Puppenkiste anfangen würden, die Fäden zu sehen, die so vielfach gesponnen werden. Aber ich bin ja sehr beruhigt, dass die Klage gegen diese Qualitätssendung abgewiesen wurde. Hier nun die Sendung des Anstoßes. Ich bitte euch, guckt´s euch an…

https://www.youtube.com/watch?v=bgkPGwlKzk4

Passend zu Halloween…

komme ich mit einem Thema, in dem die USA und die EU vorkommen…die aber eher Saures als Süßes bereithalten.

Wer von euch hat schon was von TTIP gehört?

Das hat leider überhaupt nichts mit TCP/IP in der Computervernetzung zu tun, wie ich uninformierter Mensch anfangs dachte. Ich wurde bei einem Gang durch die Dortmunder Innenstadt auf verschiedene Stände und Aktionen aufmerksam, die offenbar Unterschriften dagegen sammelten.

Wenn man sich mal damit beschäftigt, wird einem ganz schwarz vor Augen.

TTIP spricht man übrigens „Tiiitip“ aus und es geht dabei nicht um ein Trinkgeld („tip“ im Englischen), auch wenn der Name es vermuten lassen könnte. Es geht dabei um ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU. Dieses soll den Handel und die Wirtschaft kräftigen. Klingt das nicht wunderbar?Unsere Kanzlerin lässt sich von den versprochenen 0,5 % Wirtschaftswachstum in den nächsten 10 Jahren jedenfalls total blenden.

Ich hätte allerdings auch nicht vermutet, dass jemals ein deutscher Politiker amerika-kritisch UND konsequent handelt. (Beim Abhören des Kanzlerhandy´s gabs ja immerhin ein kurzes Aufstampfen unseres Staatsoberhaupts).

Doch lasst uns erstmal die Grundlagen klären (zusammengefasst von hier) :

Die Transantlantische Handels- und Investitionspartnerschaft, die auf englisch transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) heißt, wird zwischen den USA und der EU schon seit Juli 2013 ausgehandelt. Was genau dort ausgehandelt wird, ist geheim und das allein sollte schon aufrütteln.( Was wird wohl im geheimen verhandelt…und warum?) Die wenigen Informationen über das Projekt „Freihandelsabkommen“ wurden geleakt und sind nur zugänglich, weil einige wenige diesen Verrat am Volk nicht mit tragen wollen.  Verschiedene politische Richtungen haben schon Kritik an diesem Abkommen geäußert und Aktionsbündnisse wie der BUND, die Grünen und natürlich auch ATTAC haben bereits Unterschriften gesammelt, da eine offizielle Gründung einer Bürgerinitiative abgelehnt wurde. Wer am Ende  dieses Beitrags entsprechende, unterstützende Unterschriften leisten möchte, findet die entsprechenden Links am Ende.

Die großen Probleme, vor denen Befürworter die Augen verschließen sind:

  • die Senkungen der gesetzlichen Gesundheits-, Umwelt-, und Sozialstandards. Da verhandelt man vor Jahrzehnten Umweltschutzauflagen, die nun endlich Wirkung zeigen könnten und verhandelt aber jetzt schon über Auflagen, die diesen wieder entgegen wirken. Denn wer glaubt denn wirklich daran, dass die neuen Auflagen dem Umweltschutz förderlich sind?
  • der Umstand, dass dann UNTERNEHMEN die Länder verklagen können, wenn diese nicht den Vertrieb der entsprechenden Produkte erlauben…bspw. durch nicht an TTIP angepasste Umweltauflagen oder gar Mindestlöhne. Man lasse sich das auf der Zunge zergehen. Da lässt man zu, dass ein Konzern bspw. Deutschland verklagt… Es gibt nur zwei Möglichkeiten, warum man das zu lassen sollte: 1) Man hält sich für total angepasst und nickt eh alles durch, was da so kommt. Nach der Devise: wer sich rührt, verliert. 2) Man ist vollkommen realitätsfremd.
  • Zollabbau, denn die Waren und Dienstleistungen und Kapital wechseln ja jetzt schon recht problemlos über den großen Teich. Aber 4-7 % des Handelsvolumens fallen immer noch unter dieses lästige Zollverfahren. Daher soll der Zoll noch weiter eingeschränkt werden…Wer braucht schon Steuereinnahmen?
  • Das wichtigste jedoch sind in meinen Augen die geänderten Lebensmittelstandards, die dann Einzug halten. In der EU werden genveränderte Lebensmittel gekennzeichnet. In den USA wird das nicht nur nicht-gekennzeichnet, sondern dort sind sowieso schon 90 % des Mais, Soja und Zuckerrüben genverändert. Hier ist der Interessensvertreter natürlich Monsanto, der mit seinen wirklich kriminiellen Methoden ganze Kulturgruppen in den Ruin getrieben hat, in dem er sie durch Knebelverträge an sich gebunden hat.  Immerhin hat die Europäische Kommission erklärt, über den Marktzugang von gentechnisch veränderten oder mit Chlor desinfizierten Lebensmitteln nicht zu verhandeln. Wollen wir hoffen, dass dies Bestand hat.
  • Auch das Fracking war im Dezember 2013 Verhandlungsgegenstand der nicht-öffentlichen Verhandlungen.
  • Deregulierung des Finanzsektors
  • Industriestandards: Da mit ihnen die Weichen Richtung Zukunft gestellt werden, geht es bei Standards für Industrie, Handel, Gewerbe und Finanzdienstleistungen vor allem um wirtschaftliche Macht. Einheitliche Standards dürften in den Verhandlungen daher die größte Hürde darstellen. In der Vergangenheit war keine US-Regierung bereit, tiefe Eingriffe in ihre nationalen Souveränitäten, Kultur- und Spezialinteressen zuzulassen.

So, und wenn man sich den letzten Satz zu Gemüte führt, kann doch keinem mehr der Sinn hinter dem Abkommen entgangen sein. Es geht nicht um eine Stärkung der transatlantischen Beziehungen oder gar der Wirtschaft diesseits des Teichs. Es geht darum, die Spezialinteressen des großen Bruders zu unterstützen. Alles andere ist doch nur Augenwischerei…damit wir als EU überhaupt mitmachen. Wenn der Preis stimmt, wird auch die Einfuhr dieses Gen-manipulierte Essen den Weg in den heimischen Kühlschrank finden, weil man die Einfuhrbedingungen gelockert hat. Natürlich nicht, um wirtschaftliche Interessen zu bedienen, sondern mehr Auswahl auf dem Markt zu haben oder welch fadenscheinige Argumentation dann auch immer hervor geholt wird.

Besonders bezeichnend ist auch das Campact 650.000 Unterschriften, die EU-Zustimmung verhindern wollte und die ersten 470.000 Unterschriften schon Sigmar Gabriel überreichte. Dieser kommentierte das mit “ „470.000 Menschen haben gegen etwas unterschrieben, was es noch gar nicht gibt. – Man könne den Eindruck kriegen, als ginge es um Leben und Sterben.“– Gabriel, Berlin 2014

Und ganz genau DAS ist der Fall, wenn man dieses ausschließlich wirtschaftlich geprägte Abkommen ratifiziert. Die Äußerung von Herrn Gabriel zeigt, dass das Begehren von fast 500.000 Menschen in der Regierungsebene nicht mehr als ein müdes Lächeln bewirkt. Schade, aber nicht zu ändern, oder?
DOCH!!! WERDET AKTIV…INFORMIERT EUCH…NUTZT PLATTFORMEN…

http://www.attac.de/ttip

https://www.campact.de/ttip/appell/teilnehmen/

Eigentlich unbegreiflich…

Ich habe von meinem Mann ein Lied zu hören bekommen, das ich einfach großartig finde. Hierbei handelt es sich um „Der Tag wird kommen “ von Marcus Wiebusch, denn einige wahrscheinlich von Kettcar kennen dürften.

Hier ist der Link, zum selber anhören, denn sonst könnt ihr mir ja nicht folgen (das ist ja so schon schwer genug 🙂 ).

Im Video und im Lied geht es um Homophobie beim Fußball und den Druck der auf schwule Fußballspieler seitens der Vereine und der Medien aufgebaut wird.

Mich hat es schon gewundert, als sich Markus Hitzelsberger geoutet hat und verhältnismäßig lang in den Medien durchgehechelt wurde. Ich hab mich damals gefragt „Ja – und wo ist jetzt bitte die Meldung?“. Nicht, dass ich das vorher schon gewusst oder geahnt hätte. Um ehrlich zu sein, hatte ich den Namen vorher überhaupt nicht einordnen können. Nichtsdestoweniger verstehe ich den Aufriss um dieses Thema überhaupt nicht. Der ist schwul und spielt Fußball. Wenn er das gut macht, soll er damit Geld verdienen und wenn er es schlecht macht, eben nicht. Das ist aber auch das einzige, was einen Fußballer ausmacht. Daher ist mir die Problematik an der Stelle überhaupt nicht klar.

Sicher, es gibt die „“richtigen““ Männer (wobei erstmal zu klären wäre, was sie von den „““falschen“““ unterscheidet,gell ), die das Wort schwul nicht in einem Satz mit Fußball hören wollen. Ja, meine Güte, dann baut euch doch´ ne Zeitmaschine und reist in die graue Vorzeit, wo man sich noch weinend in den Sand setzen konnte, wenn man zu dösig war, das Spiel zu verstehen. Sich  in der heutigen Zeit über Homosexualität zu beschweren, ist doch wirklich lächerlich. Wenn sich nun einer hinstellen würde und würde sagen: „Der hat blonde Haare, der ist nicht für den Fußballsport geeignet, weil diese Haarfarbe nicht in die Vorbildfunktion für den Sport passt“, würde sich jeder normale Mensch an den Kopf packen und sich nur noch über die Dummheit wundern. Ebenso ist es bei der Homosexualität im Sport: Jemand ist halt homosexuell oder nicht. Ende! Das sagt überhaupt nichts über die Qualifikation für einen Sport oder gar die Männlichkeit aus.

Im Gegenteil: Hoffentlich folgen möglichst viele dem Beispiel von Markus Hitzelsberger, um der nachfolgenden Generation zu zeigen, dass an ihrer sexuellen Orientierung kein Makel zu finden ist und der Sport, das tut, was er sich schon seit Jahrzehnten auf die Fahnen schreibt: nämlich die Menschen zueinander zu bringen. In der Hoffnung, dass die anderen homophoben, ewig-gestrigen Vollpfosten irgendwann verstummen!

Eure Kaylee

Mal wieder was für die Ohren…

Nach dem Durchforsten meiner Musiksammlung habe ich mal wieder einige Perlen gefunden, die sowohl laut, als auch alt sind. 🙂

Ich kanns kaum erwarten, mit dem Karate-Training anzufangen. Hoffentlich hat der Kollege bald die letzte Umzugskiste ausgepackt … 😉

Achtet nicht nur auf die WM….sonst droht

unser Bundesumweltminister unser Grundwasser zu riskieren!

Es ist nicht zu fassen und man wusste es schon lange :

Die Politiker versuchen, während medial-aufgeblasenen Sportereignissen dubiose Beschlüsse durchzusetzen.
Unser Bundesumweltminister Gabriel will das Fracking in Deutschland legalisieren. Eine hoch-riskante Technik, um an Erdgasvorkommen zu kommen.
Es kann daraus eine Gefahr für das Grundwasser, Trinkwasser und somit für unser aller Lebensgrundlage entstehen. Dies darf man nicht zulassen, wie ich finde.

Daher unterzeichnet bitte die Petition und teilt es so vielen Leuten wie möglich mit.
https://www.campact.de/fracking/appell-2014/teilnehmen/
Diese Idee darf nicht zum Einsatz kommen!!! Unterstützt den Widerstand gegen linkische Gesetzesentwürfe, die sich die temporäre Ablenkung durch die WM zu Nutze machen wollen und damit eine Katastrophe provozieren.

Weiterführende Infos- damit man nachher nicht sagen kann, man hätte von nix gewusst.

http://www.bund.net/themen_und_projekte/klima_und_energie/kohle_oel_und_gas/fracking/

http://www.umwelt.nrw.de/umwelt/wasser/trinkwasser/erdgas_fracking/

 

UPDATE!!!!

Gabriel wird den Entwurf für ein Gesetz erst nach der Sommerpause ins Kabinett einbringen! Jawoll!….doch wir dürfen jetzt nicht nachlassen!!!

Hörspiel-Nostalgie~Manie ~Teil 1 : TKKG oder Klischees soweit das Auge reicht

So…nun wollen wir uns mal mit beinahe chirurgischem Blick die alten Schätzken vonne Jugend vorholen und in der Luft zerreißen oder ein Loblied auf sie anstimmen. Teil Eins dieser kleinen Exkursionen wird DIE Jugendserie der 90er Jahre: TKKG. Natürlich ist die Zielgruppe die eher jugendlicher Natur, also so zwischen 12- 15 Jahren, denke ich. Da ich damit aber groß geworden bin und nun ein bisschen reflektierter zuhöre, möchte ich da mal ein bisschen genauer hinsehen.

Zum Basiswissen, an das sich wahrscheinlich auch noch jeder grob erinnert, der je mit dieser Serie in Berührung kam:

TKKG steht für Tarzan (Tim), Karl, Klößchen und Gaby, die 4 sind gefühlte 20 Jahre lang 14 Jahre alt und leben in einer ominösen Millionenstadt. Dort und in anderen Städten und bisweilen Ländern lösen sie Fälle und machen Verbrecher dingfest. Soweit das Grundlegende. Im Grunde sind die Fälle sogar (für die Zielgruppe) spannend inszeniert und auch die Sprecherleistung ist durchweg gut.

Hört man sich die Hörspiele mit Erwachsenenohren an, so fallen einem jedoch ein paar störende Punkte auf. Tatsächlich werden in diesem Hörspiel, wie in fast keinem anderen, dass ich kenne Klischees und Stereotypen bedient, die wirklich schlimmer nicht sein könnten. Die Bösewichte sehen natürlich immer „verschlagen“, irgendwie „gruselig“ oder „böse“ aus und verfügen natürlich über „Kahlschädel“, „Hakennase“ und „Geiergesicht“. Das sind nun nur Oberflächlichkeiten, doch es geht noch weiter. Die Namen der Bösewichte enden häufig auf die Endung „-ski“ oder „-ske“, was so auf einen slawischen /osteuropäischen Ursprung deutet. Dies ist natürlich der Zeit geschuldet und man muss zur Ehrenrettung des Autors anmerken, dass es in en neueren Folgen nicht mehr ganz so ausufernd der Fall ist.

Die Themen werden häufig noch moralisch aufgeblasen, auch wenn es gerade für dieses Zielgruppenalter sicher  wichtig ist, die Gefahren von Drogen und Waffenmissbrauch oder auch Schieberbanden von Ausländern anzusprechen.

Bezeichnend ist auch, dass die vier so  gut wie überall zusammen auftreten. Es gibt zu Beginn der Serie kaum Momente, wo nicht alle zusammen an einem Fleck sind. Das ist natürlich für die jugendlichen Hörer schön, weil es das Gefühl der Verbundenheit und Freundschaft deutlicher rüberbringt und nebenbei natürlich die Komplexität gering hält, da nicht zu viele Handlungsstränge entstehen können.

Die Charakterbesetzung in den Hauptrollen ist natürlich auch stereotyp:

Tarzan ist der offensichtliche Held. Er kann Erwachsene schwindlig reden, böse Buben bedrohen und einschüchtern und natürlich so ganz „nebenbei“ das eine oder andere Problem mit Judo lösen. Das ist sowieso das Lösungsmodell á la Tarzan: Den Gegner reizen bis er zuschlägt und dann mit Judo kontern. Es vergeht keine Folge in der die Judokünste nicht zum Einsatz kommen und er dafür gefeiert wird.Dennoch kommt er hin und wieder weich und schüchtern rüber, wenn es um seine Beziehung zu Gaby geht. Dort ist er plötzlich zurückhaltend und vorsichtig. Bei Tarzan hat der Autor offensichtlich am häufigsten in den Farbkasten der Charaktereigenschaften gegriffen, während die anderen sich eher mit Abtönungen des gleichen Farbtons begnügen mussten.

Klößchen ist nicht nur körperlich verfressen sondern auch geistig etwas sehr behäbig. Das liebe Schwergewicht versteht die Zusammenhänge erst nach mehrmaligen Nachfragen und benimmt sich natürlich bei anderen Leuten auch etwas flegelhaft, weil er ständig Hunger hat. Das ist schon fast ein Running-Gag.

Ebenso Karl, der leider häufig viel zu kurz kommt. Er ist der Wissenslieferant, wenn Tarzan nicht mehr weiter weiß. Dann hat Karl ein Buch gelesen oder schon mal was von irgendwas gehört, das grad weiterhilft. Aus dieser Rolle könnte man schon mehr machen, wenn man das Rudelprinzip etwas aufweichen würde und den einzelnen Charakteren mehr Autonomie zutraut. Auch dieser Schritt scheint mir in den späteren Folgen durchaus vollzogen zu werden.

Tja und da wäre natürlich noch Gaby. Gaby ist die Tochter von Kommissar Glockner und für das soziale Gewissen der Gruppe zuständig. Wenns um moralische Entscheidungen und /oder um Tiere geht, ist Gaby vorn dabei.Ansonsten ist sie dafür da, um „gegen ihre Ponyfransen zu pusten“ oder sich von Tarzan „für ihren neuen Pulli“ bewundern zu lassen. Häufig ist sie es die irgendwelche Informationen von „ihrem Papi“ hat. Man fragt sich, wie viele Stunden der Tag der Gaby Glockner hat, wenn sie in die Schule geht, dann bei ihrem Papa irgendwelche Infos aufschnappt und noch mit den Jungs um die Häuser zieht. Wobei: Unnötig zu erwähnen, dass Gaby immer zurückstecken muss, wenn es mal wieder wirklich spannend wird, denn das ist „nichts für Mädchen“ oder noch schöner aus Tarzans Mund: „Das ist Männerarbeit“. (und das von einem 14 jährigem).

Trotz der für Erwachsenenansprüche natürlich viel zu seichten Fälle wird in den Folgen auch häufig etwas Wissen vermittelt, wodurch ein gewisser Mehrwert nicht ganz von der Hand zu weisen ist.

Aus Nostalgie kann man sich die Folgen aber immer mal wieder zu Gemüte führen.

Soweit meine Beurteilung des Nostalgie-Manie Teil 1.

Viel Spaß beim Hören dieser alten Klassiker.

 

Eure Kaylee

Musikperlen

Und wieder gibt´s klare Hör-Empfehlungen um alte Klassiker wieder neu zu entdecken.

  •   Was für die aggressive Post-Europawahl-Revoluzzerseele: Rage against the Machine-„Killing in the Name of“
  •  cooles Projekt : Drummondville Highschool „The Cup-song“
  • Für die Erinnerungen an die DJ-Ära der 90er: Faithless “  God is a DJ“
  • Und für die Fiddle-Folk-Fans unter euch:  Lindsay Stirling “ Electric Daisy Violins“

Viel Spaß beim Nachhören!

Eure Kaylee

Musikperlen….neu gehört…

Und wieder gibt´s klare Hörempfehlungen um alte Klassiker wieder neu zu entdecken.

  •   Was für die leichte Sommerbrise mit melancholischen Einschlägen: Bruce Springsteen-„The River“ – einfach großartig. Höre ich heute schon zum gefühlt 1000. Mal…Herrlich.:)
  •  Noch ein bisschen melancholischer geht´s ja immer: Styx „Boat on the river“
  • Mal was etwas Lauteres : Nightwish „Deep silent complete“
  • Für die Erinnerungen an die DJ-Ära der 90er: DJ Quicksilver „I have a dream“
  • Und für die Fiddle-Folk-Fans unter euch:  Dancing Willow „Drowsy Maggie“

 

Viel Spaß beim Nachhören!

Eure Kaylee