Solidarität mit Netzpolitik.org….aus folgendem Grund :„Leak more documents!“: Meine Rede auf der heutigen Demonstration zu Pressefreiheit und #Landesverrat | netzpolitik.org

Der Vorwurf des Landesverrats gegen Journalisten ist ein weiterer Schlag des Staats gegen die freie Äußerung und Weiterverteilung von Informationen, die den Bürger befähigen, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Es ist natürlich unangenehm, wenn man im heimlichen Hinterzimmer ausklamüsert, dass man den Geheimdienst ausweiten möchte und das dann nicht so geheim bleibt, wie man es  gern hätte. Aber es ist doch maximal verwerflich, seine Bürger nach den Offenbarungen von Snowden und  seinen Bürgern eine weitere Überwachung unterjubeln zu wollen. Und wenn solche Eingriffe in die Privatssphäre durch mutige Menschen publik werden, wird der Landesverrat aus dem Aktenköfferchen geholt, damit man ein Exempel statuieren kann.

Man fragt sich, in welchem Land wir eigentlich leben und warum wir diese Hintergehen nicht mehr monieren und uns zur Wehr setzen!

Anbei die Rede von Andre Meister angesichts des Landesverrats-vorwurfs.

#„Leak more documents!“: Meine Rede auf der heutigen Demonstration zu Pressefreiheit und #Landesverrat | netzpolitik.org.

Es wird ja immer widerlicher, wenn…

man mal genau hinguckt.

„In deutschen Haushalten landen jährlich 45 Millionen Hühner, 230 000 Rinder und 4 Millionen Schweine auf dem Müll. Auch Supermärkte werfen in großen Mengen Fleisch weg, obwohl die “Überschussware” noch haltbar ist.“

Genau Informationen hat der Beitrag vom Bayrischen Rundfunk parat: mediasteak.com/fleisch-fuer-die-tonne-br/

Ich kann mittlerweile  kaum noch verstehen, wie es immer noch Menschen und da vornehmlich Männer gibt, die immer noch diese primitiven Sprüche von „Du isst meinem Essen das Essen weg“ oder etwas eloquenter “ Ich achte auch auf meinen Fleischkonsum“ raushauen. Muss man wirklich mit dem Finger auf die Salami deuten und den Leuten erklären, dass auch das Fleisch ist und nicht nur die Currywurst, der Döner oder das Schnitzel. Klar, wenn man nicht jeden Tag auch noch Fleisch kocht, ist das schon mal was, aber wenn man als Ersatz dafür jeden Tag 5 Salamibrote isst, braucht man mir nicht mit „reflektiertem Fleischkonsum“ zu kommen!

Aber abgesehen vom ganzen Tierleid der Fleischindustrie ist es doch einfach furchtbar, dass andere Länder für unseren Fleischkonsum leiden müssen, weil dort Viehfutter für unseren Massenverzehr gepflanzt wird. Ich kriege das kalte Grausen, wenn ich mir die Wirtschaftsbeziehungen vorstelle; den Weg, den das Futter bis zur Sau zurück gelegt hat; die Pestizide die schon auf dem Futter sind (weil dort andere Schutzbedingungen sind); die Antibiotika, die die Tiere hier noch bekommen, weil sie zu eng gehalten werden und dazu noch die Qualen der Tiere bei der Schlachtung.

Wer kann da noch glauben, dass es ewig so weiter gehen wird?! Wie kann es sein, dass Leute immer noch so verblendet sind und sich von den glücklichen Hühnern und Kühen in der Werbung täuschen lassen?

Was reg ich mich auf! Macht die Augen auf!!!

Wichtiger Tag heute!

Nicht nur, dass es der Tag vor dem erfundenen Feiertag „Vatertag“ ist, sondern noch viel wichtiger:
WIKILEAKS hat die Protokolle des NSA-Untersuchungsausschusses veröffentlicht. Ganz besonders möchte ich euch die 9. SItzung ans Herz legen, denn dort wird Frank Rieger vom CCC (Chaos-Computer-Club) als Sachverständiger gehört und er drückt sich wirklich klar und verständlich aus, was ja bei vielen Sachverständigen nicht der Fall ist. Ich bete, dass dieser Skandal und auch der Leak dieser Informationen zu mehr Verantwortungsbewusstsein in der Politik und insbesondere den Bürgern dieses Landes gegenüber der „Weltpolizei USA“ führt.

WikiLeaks ist der Segen dieser Zeit und ich finde, Julian Assange und Edward Snowden für ihr Engagement für mehr Ehrlichkeit und Transparenz kann gar nicht genug gedankt werden!!

„Deutschland deine Schande“ Teil 2984 ▶ Die Anstalt vom 18.11.2014 (Machen sie die Tore auf!) – YouTube

Die Anstalt schafft es halt immer wieder, den Finger in die Wunde zu legen. Diesmal geht es um die Einwanderungspolitik der EU und Deutschlands.

▶ Die Anstalt vom 18.11.2014 (Machen sie die Tore auf!) – YouTube.

Wieder mal gut.

Diesmal mit Mark-Uwe Kling und Jürgen Becker.

Grüße,

Kaylee

Absolute Schauempfehlung: John Oliver: Government Surveillance (HBO) – YouTube

Wem der Name Edward Snowden nichts sagt, wer noch nichts von der NSA gehört hat und sie immer wieder mit der NASA verwechselt, sollte unbedingt dieses Video ansehen und zwar bis zum Ende. Es ist einfach großartig, dass dieser John Oliver die Gelegenheit hatte, dieses Interview zu führen.

Spätestens danach solltet ihr das Ausmaß des Abhörens verstanden haben und einschätzen können, welche Heldentat #Edward Snowdon damit vollbracht hat, diese Machenschaften aufzudecken.

Last Week Tonight with John Oliver: Government Surveillance (HBO) – YouTube.

Vielleicht überdenkt ihr einfach mal eure Wege im Internet und die Freizügigkeit, mit der ihr bereitwillig eure Daten im Internet teilt.

Und hoffentlich wacht dieses arme Deutschland auf, und gibt diesem Helden das Recht auf Asyl, denn dieses Zeichen braucht unser Land, das sich viel zu sehr nach amerikanischen Doktrinen orientiert, um bloß nicht amerika-feindlich zu wirken. Ich könnte mich ja jetzt aufregen, aber ich habe diese Woche beschlossen glücklich zu sein. ÄTSCH!

Genug gequatscht- Video ansehen!

Grüße, eure Kaylee

Eigentlich unbegreiflich…

Ich habe von meinem Mann ein Lied zu hören bekommen, das ich einfach großartig finde. Hierbei handelt es sich um „Der Tag wird kommen “ von Marcus Wiebusch, denn einige wahrscheinlich von Kettcar kennen dürften.

Hier ist der Link, zum selber anhören, denn sonst könnt ihr mir ja nicht folgen (das ist ja so schon schwer genug 🙂 ).

Im Video und im Lied geht es um Homophobie beim Fußball und den Druck der auf schwule Fußballspieler seitens der Vereine und der Medien aufgebaut wird.

Mich hat es schon gewundert, als sich Markus Hitzelsberger geoutet hat und verhältnismäßig lang in den Medien durchgehechelt wurde. Ich hab mich damals gefragt „Ja – und wo ist jetzt bitte die Meldung?“. Nicht, dass ich das vorher schon gewusst oder geahnt hätte. Um ehrlich zu sein, hatte ich den Namen vorher überhaupt nicht einordnen können. Nichtsdestoweniger verstehe ich den Aufriss um dieses Thema überhaupt nicht. Der ist schwul und spielt Fußball. Wenn er das gut macht, soll er damit Geld verdienen und wenn er es schlecht macht, eben nicht. Das ist aber auch das einzige, was einen Fußballer ausmacht. Daher ist mir die Problematik an der Stelle überhaupt nicht klar.

Sicher, es gibt die „“richtigen““ Männer (wobei erstmal zu klären wäre, was sie von den „““falschen“““ unterscheidet,gell ), die das Wort schwul nicht in einem Satz mit Fußball hören wollen. Ja, meine Güte, dann baut euch doch´ ne Zeitmaschine und reist in die graue Vorzeit, wo man sich noch weinend in den Sand setzen konnte, wenn man zu dösig war, das Spiel zu verstehen. Sich  in der heutigen Zeit über Homosexualität zu beschweren, ist doch wirklich lächerlich. Wenn sich nun einer hinstellen würde und würde sagen: „Der hat blonde Haare, der ist nicht für den Fußballsport geeignet, weil diese Haarfarbe nicht in die Vorbildfunktion für den Sport passt“, würde sich jeder normale Mensch an den Kopf packen und sich nur noch über die Dummheit wundern. Ebenso ist es bei der Homosexualität im Sport: Jemand ist halt homosexuell oder nicht. Ende! Das sagt überhaupt nichts über die Qualifikation für einen Sport oder gar die Männlichkeit aus.

Im Gegenteil: Hoffentlich folgen möglichst viele dem Beispiel von Markus Hitzelsberger, um der nachfolgenden Generation zu zeigen, dass an ihrer sexuellen Orientierung kein Makel zu finden ist und der Sport, das tut, was er sich schon seit Jahrzehnten auf die Fahnen schreibt: nämlich die Menschen zueinander zu bringen. In der Hoffnung, dass die anderen homophoben, ewig-gestrigen Vollpfosten irgendwann verstummen!

Eure Kaylee

Der Doktor und das liebe Vieh oder „Der Job und die Reaktionen der Umwelt“

Ich muss mir jetzt mal grad Luft machen…denn ich habe nach gut einem Monat der Erwerblosigkeit einen Neuanfang gemacht und arbeit nun 20 Stunden in einer Bäckerei. Also noch nicht ganz, denn ich hab heute nur Probe gearbeitet, ab morgen gibts dann einen Arbeitsvertrag. Aber zurück zum Aufreger:
Natürlich ergibt sich in Gesprächen mit Leuten, die wissen dass ich meine alte Arbeit verloren habe, die Frage nach der aktuellen Arbeitssituation- ist ja legitim.
Beim ersten Gespräch erzählt man noch begeistert: „Ich arbeite jetzt 20 Std in der Bäckerei xy“. Und ich erwarte da tatsächlich sowas wie „Oh. schön, dass du was gefunden hast. Und es scheint dir Spaß zu machen“. Doch weit gefehlt, die Antworten lauten eher „OH, also das unterste vom untersten- sozusagen der Bodensatz“- bezogen auf das Gehalt. Oder „OH, ja aber ohne das jetzt gering reden zu wollen: dafür hättest du aber nicht studieren müssen“. Und mein persönliches Highlight: „Du Arme!“

Ja, natürlich hätte ich dafür nicht studieren müssen. Ich persönlich stelle schon seit 3 Jahren fest, dass ich nicht nur nicht studieren hätte m ü s s s e n, sondern dass ich nicht hätte studieren s o l l e n! Aber muss ich jetzt zu Hause sitzen, meditieren und hoffen, dass ich einen passenden Job in der Liga meines Studiums finde? Nutzt das irgendwem? Wenn ich erstmal 2-3 Jahre aus dem Gewerbe raus bin, dann stellt mich auch keiner mehr auf der Position ein, auf der ich direkt nach dem Studium hätte einsteigen können, wenn sich solche Stellen ergeben hätten. Folglich ist das Studium am heutigen Tage eh vollkommen wumpe! Es ist quasi für Personaler nicht existent und ich versuche das auch nur noch schön zu reden, da ich mich damit arrangiert habe. Warum zum Henker also zuhause Trübsal blasen, anstatt sich umzugucken und Alternativen zu finden. Wie kommt man zu diesen oben genannten Aussagen? Es muss doch auch Leute geben, die Häuser bauen, Straßen pflastern und eben auch solche die Brötchen verkaufen. Ich rechtfertige das schon mit den Worten “ Es ist ja ein ehrbarer Beruf“ und weiß eigentlich gar nicht, warum ich das mache.

Ich war heute beim Probearbeiten mal wieder richtig mit mir im Reinen. Und ich lass mir das nicht von irgendwelchen Trantüten kaputt quatschen!!

Die fünf Wahrheiten, die uns die Modeindustrie nicht wissen lassen will

Echt gruselig und ich find das Argument von meinen Nicht-nähenden Freundinnen immer etwas schwierig und anstrengend…das da lautet: wenne selber nähst, kommst du auch nicht günstiger. Neee…aber vielleicht beruhigter…freudiger, unabhängiger, individueller…aber Geld regiert ja leider immer noch die Welt. Manchmal hat man wirklich keine Lust mehr! Danke, dass du das noch mal so anschaulich zusammengefasst hast.

Ich kauf nix!

Bei der Jasmin bin ich heut über einen Beitrag in der Huffington Post gestolpert, den ich gekürzt und übersetzt hier wiedergeben will. Einfach, weils so wahr ist. Nichts davon ist mir und LeserInnen dieses Blogs neu, dennoch, gehen wirs mal an, was die Huffington Post da so schreibt. Achtung: Das ist keine wörtliche Übersetzung dieses Beitrags, sondern auch von mir ein bissl in freien Worten kommentiert.

Also.

Die fünf Wahrheiten, die die Fast Fashion – Industrie uns nicht wissen lassen will

  • Die Modeindustrie hat das Ziel, dass du dich nach einer Woche bereits „out“ fühlst. Früher gabs mal zwei Saisonen, Frühling/Sommer und Herbst/Winter. Jetzt gibt’s einmal die Woche eine neue „Mikro-Saison“ – mit dem Ziel dahinter, dass die KundInnen so viele Kleidungsstücke so oft wie möglich kaufen. Ich hab da grad so eine kleine Beobachtung auf der Website des Textilschweden laufen. Echt fast täglich neue Stücke drauf.
  • „Sonderangebote“ sind selten…

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