Gedankensplitter: Frauen und die Shopperitis

Frau macht sich ja immer so ihre Gedanken über Gott und die Welt.

Neulich im Gespräch mit einer Arbeitskollegin kamen wir zu dem Schluss, dass „Frauen immer etwas kosten: Zeit oder Geld“. In dem Falle bezog sich das auf den Unterschied zwischen Frau wird von irgendwo abgeholt oder fährt mit dem Taxi.

Entweder bringt Mann das Opfer seiner Zeit und holt Frau ab, oder Frau muss halt Geld für ein Taxi investieren. Aber wenn man den Gedanken mal weiter spinnt, könnte man ja zu ner ganz abgefahrenen Idee kommen: Vielleicht ist der Grund, warum Frauen manchmal wahnhaft neue Klamotten kaufen,  gar nicht primär der, dass sie wirklich neue Sachen brauchen, sondern mehr eine Kompensation für nicht-entgegengebrachte-Zeit und Interesse des Partners?

Ich bin von Shopperitis im allgemeinen sehr selten und wenn, dann hauptsächlich auf Schmuck beschränkt, befallen. Aber wenn man in der Innenstadt mal so auf die Tüten schleppenden Damen achtet, sind das vielleicht nicht alles nur trendaffine Shoppaholics sondern auch Frauen, die damit etwas kompensieren möchten/können/müssen.
Nicht umsonst gehen Frauen ja recht häufig „frustshoppen“ und es gibt die Running-Gags über die „Ich will versuchen,mir keine Schuhe zu kaufen“-Touren von besten Freundinnen.

Durch neue Klamotten steigt natürlich die Chance auch , dass man dem Partner neu auffällt und Komplimente bekommt, die vielleicht sonst in einer Beziehung im Alltag untergehen. „Oh, hast du ein neues Kleid?-Schick.“ kommt ja eher bei neuen Sachen über Manns Lippen, als „Oh hast du wieder den blauen Pulli an?- Der steht dir immer fantastisch.“
Ich will das jetzt auch nicht überpsychologisieren, aber ich find den Gedankengang nicht ganz abwegig. Vielleicht ließe sich so mancher Shoppingrausch und die damit verbundenen Kosten damit „abmildern“, wenn Paare im Alltag aufmerksamer und empathischer miteinander umgingen. Wenn Mann eingreifen würde, wenn Frau im Netz sich Klamotten zusammenshoppt oder erwähnt, dass sie mal wieder dies oder jenes bräuchte. Dann könnte Mann vielleicht mal überlegen, ob man nicht mal essen geht oder ein Blümchen mitbringt….vielleicht ist dann das neue paar Ohringe gar nicht mehr so dringend. Das würde die Partnerschaft bereichern und außerdem die Haushaltskasse schonen.

Was meint ihr dazu? Verrückter Gedankengang oder ein Körnchen Wahrheit?

Eure Kaylee

Solidarität mit Netzpolitik.org….aus folgendem Grund :„Leak more documents!“: Meine Rede auf der heutigen Demonstration zu Pressefreiheit und #Landesverrat | netzpolitik.org

Der Vorwurf des Landesverrats gegen Journalisten ist ein weiterer Schlag des Staats gegen die freie Äußerung und Weiterverteilung von Informationen, die den Bürger befähigen, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Es ist natürlich unangenehm, wenn man im heimlichen Hinterzimmer ausklamüsert, dass man den Geheimdienst ausweiten möchte und das dann nicht so geheim bleibt, wie man es  gern hätte. Aber es ist doch maximal verwerflich, seine Bürger nach den Offenbarungen von Snowden und  seinen Bürgern eine weitere Überwachung unterjubeln zu wollen. Und wenn solche Eingriffe in die Privatssphäre durch mutige Menschen publik werden, wird der Landesverrat aus dem Aktenköfferchen geholt, damit man ein Exempel statuieren kann.

Man fragt sich, in welchem Land wir eigentlich leben und warum wir diese Hintergehen nicht mehr monieren und uns zur Wehr setzen!

Anbei die Rede von Andre Meister angesichts des Landesverrats-vorwurfs.

#„Leak more documents!“: Meine Rede auf der heutigen Demonstration zu Pressefreiheit und #Landesverrat | netzpolitik.org.

„Deutschland deine Schande“ Teil 2984 ▶ Die Anstalt vom 18.11.2014 (Machen sie die Tore auf!) – YouTube

Die Anstalt schafft es halt immer wieder, den Finger in die Wunde zu legen. Diesmal geht es um die Einwanderungspolitik der EU und Deutschlands.

▶ Die Anstalt vom 18.11.2014 (Machen sie die Tore auf!) – YouTube.

Wieder mal gut.

Diesmal mit Mark-Uwe Kling und Jürgen Becker.

Grüße,

Kaylee

Verrückte Welt Teil 1 (Bio wird biologischer)

Unter dem Titel „Verrückte Welt“ werde ich euch meine neusten Aufregerthemen präsentieren, die mich grad so beschäftigen.

Der erste Teil widmet sich der Produktion von Lebensmitteln und der Idee der EU die Bio-richtlinien zu verschärfen, damit das „Bio-Siegel glaubwürdiger wird“. Okay, das klingt ja erstmal löblich, denn schließlich sollte da wo `Bio` draufsteht auch ´Bio´ drin sein. Und wenn der Verbraucher sich auch gesund ernähren will und es ja auch soll, um seine Arbeitskraft zu erhalten etc., macht das ja gleich noch mal Sinn. Worüber will ich mich also aufregen?!

Also: das was ich daran hanebüchen finde, ist, dass der Bioanbau eh schon schwierig ist, weil er eben Bio ist. Warum sollte man das noch verschärfen? Da greift das alte Sprichwort: „Nach fest, kommt ab“, das man gern beim Anziehen von Schrauben verwendet. Auf das Thema Bio angewendet bedeutet das: Wenns zu schwer wird, Bio zu produzieren, macht mans nicht mehr. Man könnte jetzt eine Verschwörungstheorie konstruieren, in der Monsanto und ähnliche schurkische Großkonzerne die EU schmieren…aber das ist ja Unfug..ähm..oder doch nicht?!? Ich meine, sein wir mal ehrlich, wann hätte je Lobbyarbeit zu einer Änderung von Regeln geführt?! Also das gibts ja nicht, das wäre ja Manipulation und Betrug am Bürger…:) Okay, okay, der Stammtisch-Modus ist wieder abgeschaltet.

Was doch viel wichtiger ist: Die Politik sollte mal darauf achten, das Umweltvorschriften, die Verwendung und vor allem D E K L A R A T I O N von Zusatzstoffen, die auch Nicht-Lebensmittelchemiker verstehen können, endlich mal eingeführt wird. Wenn das alles unbedenklich und gesund ist, kann man´s doch auf die Verpackung schreiben. An dem bisschen Tinte, die dann mehr für das Etikett verbraucht wird, kanns ja wohl kaum liegen. Da steht ja auch auf jeder Dose Erbsen dieses „Serviervorschlag“…als wenn das nicht klar wäre, dass man nicht in die Dose beissen soll. An vielen Stellen wird man als Bürger als blöd und unwissend hingestellt, als müsste man uns die Dinge wie einem Kleinkind erzählen. An anderen, und wirklich wichtigen Stellen, wie einer gesunden Ernährung (oder der NSA-Affäre) wird die Sache ausgesessen und totgeschwiegen. Ich finde DAS kann einen schon mal aufregen.

Wie seht ihr das?

PS: Für Interessierte hier noch ein erster Info-Link:
http://www.mainpost.de/ueberregional/politik/zeitgeschehen/Bruessel-verschaerft-die-Bio-Regeln;art16698,7951088

Wenn jemand echte Aufklärung über Zusatzstoffe und Aromen erfahren möchte und was diese mit uns und vor allem natürlichen Ressourcen anstellen können, dem seien die Bücher von Hans-Ulrich Grimm empfohlen. Ich habe „Die Suppe lügt“ und kann es nur empfehlen.